1. Raum eröffnen
Einer von euch öffnet Whowolf, gibt seinen Namen ein und tippt auf „Raum eröffnen“. Dieses Gerät ist jetzt der Gastgeber: Auf ihm läuft die Partie, und es zeigt einen QR-Code für die anderen. Der Gastgeber spielt ganz normal mit und sieht dabei nicht mehr als alle anderen.
Am besten nehmt ihr als Gastgeber ein Gerät mit vollem Akku, das während der Runde nicht weggelegt wird. Die App hält den Bildschirm wach.
2. Beitreten
Alle anderen öffnen Whowolf, geben ihren Namen ein und tippen auf „Raum beitreten“. Dann gibt es drei Wege:
- Antippen: Unter „Räume in der Nähe“ erscheint der Raum des Gastgebers von selbst. Einmal tippen, fertig.
- Scannen: „QR-Code scannen“ und den Code auf dem Gastgeber-Handy einlesen. Die App zeigt vor dem Verbinden, welchem Raum ihr beitretet.
- Von Hand: Klappt beides nicht, stehen Adresse und Raumcode beim Gastgeber unter „Verbindungsdetails“ und lassen sich mit „Von Hand verbinden“ eintippen.
Wer den QR-Code mit der normalen Kamera scannt, landet auf einer kleinen Seite, die erklärt, wie es weitergeht. Im Browser mitspielen geht noch nicht, dafür braucht ihr im Moment die App.
3. Figur wählen
In der Lobby bekommt jeder automatisch eine freie Pappfigur. Mit „Figur wählen“ könnt ihr sie tauschen. Die Figur ist nur euer Aussehen, die Rolle wird später geheim und zufällig verteilt.
4. Rollen verteilen
Sobald alle da sind, tippt der Gastgeber auf „Rollen verteilen“. Möglich ist das ab 3 Spielern, richtig Spaß macht es ab etwa 5. Die App wählt die Rollen passend zur Gruppe:
- Bis 4 Spieler gibt es einen Werwolf, ab 5 Spielern ist etwa jeder Vierte ein Werwolf.
- Ab 4 Spielern ist eine Seherin dabei.
- Alle anderen sind Dorfbewohner.
Jetzt schaut jeder allein auf sein Handy und tippt, um seine Rolle zu sehen. Lasst niemanden mitschauen! Die Werwölfe erfahren dabei auch, wer zu ihrem Rudel gehört. Mit „Verstanden“ seid ihr bereit.
5. Die Nacht
Die App sagt an, dass das Dorf einschläft, und alle tippen auf ihrem Handy. Was jemand tut, hängt von seiner Rolle ab, aber von außen sieht es bei allen gleich aus:
- Die Werwölfe wählen gemeinsam ein Opfer. Sie sehen, wen ihre Rudelmitglieder antippen, und sollten sich einig werden. Gibt es keine Mehrheit, kommt das Dorf in dieser Nacht davon.
- Die Seherin tippt einen Mitspieler an und erfährt sofort seine Rolle.
- Alle anderen zählen Schäfchen. Über eine Wiese hüpfen Schafe: Weiße antippen bringt einen Traumpunkt, schwarze lässt man besser springen, sonst gibt es drei Punkte Abzug. Werwölfe und Seherin zählen nach ihrer Wahl ebenfalls mit.
Wie viele Schafe über deine Wiese laufen, legt das Spiel jede Nacht für jeden neu fest. Manche haben eine große Herde, manche nur ein paar Schafe. Die Nacht hat eine feste Zeit (in der Testversion anderthalb Minuten), ein Countdown zeigt sie an.
6. Der Morgen
Die Sonne geht auf, und die App verkündet, wer nicht mehr aufgewacht ist und welche Rolle er hatte. Oder dass alle heil durch die Nacht gekommen sind.
Danach kommt „Wie gut habt ihr geschlafen?“: Jeder sieht, wie viele Schäfchen jeder gezählt hat. Wer jagen oder in Seelen blicken musste, hatte weniger Zeit zum Zählen. Das ist ein Hinweis, aber kein Beweis, denn die Herden sind unterschiedlich groß.
7. Der Tag
Jetzt wird geredet, Handys weg. Das Handy zeigt nur noch, wer lebt. Wer hat sich verdächtig verhalten? Wer hatte auffällig wenige Schafe? Wer behauptet, die Seherin zu sein, und stimmt das?
Wer tot ist, schweigt und schaut zu. Sobald ihr bereit seid, startet der Gastgeber die Abstimmung. In der Testversion beginnt sie spätestens nach acht Minuten von selbst.
8. Die Abstimmung
Jeder Lebende stimmt in der App ab, wer ein Werwolf ist, oder enthält sich. Wer die meisten Stimmen bekommt, wird verbannt, und seine Rolle wird aufgedeckt. Bei Gleichstand wird niemand verbannt. Danach bricht die nächste Nacht an.
9. Wer gewinnt?
- Das Dorf gewinnt, sobald alle Werwölfe verbannt sind.
- Die Werwölfe gewinnen, sobald sie mindestens so viele sind wie alle übrigen Lebenden.
Am Ende zeigt die App, wer wer war, und kürt den Besten Träumer, also wer über die ganze Partie die meisten Traumpunkte gesammelt hat. Mit „Nochmal spielen“ geht es gleich weiter.
Der Erzähler
Alle Ansagen stehen als Text auf jedem Handy. Das Gastgeber-Gerät liest sie zusätzlich laut vor. Wer das nicht möchte, schaltet die Erzählerstimme aus. Eigene Stimmen, Musik und Stimmungen sind geplant.
Wenn jemand rausfliegt
Geht der Bildschirm aus oder bricht das WLAN kurz weg, verbindet sich die App von selbst neu. Selbst nach einem Neustart der App bietet der Startbildschirm „Zurück ins Spiel“ an, und ihr seid wieder mit genau eurer Rolle dabei. Nur der Gastgeber sollte die App nicht schließen: Verlässt er den Raum, endet die Runde für alle.
Die Wolfsspur (geplant)
Eine Idee, die es nur bei Whowolf gibt und die als Nächstes kommen soll: Nachts spielen die Handys auf dem Tisch leise Geräusche ab, Wind, Schritte, ein Käuzchen. Und manchmal ein Knurren. Die Regel kennen alle: Knurrt es aus dem Handy von X, sitzt ein Werwolf auf X oder ganz in der Nähe, in kleinen Runden direkt daneben, in großen bis zu drei Plätze entfernt.
Dorfbewohner wollen ihr Handy deshalb laut haben, Werwölfe lieber leise. Aber Vorsicht: Am Morgen gähnt jedes Handy gleichzeitig, und ein stummes fällt auf. Wer die Spur auf dem eigenen Handy hört, weiß viel, ist für alle anderen aber selbst verdächtig. Dafür braucht es die Sitzordnung, die ihr dann in der Lobby als Tischkreis festlegt.
Tipps für eine gute Runde
- Legt die Handys nachts flach vor euch, damit niemand auf fremde Bildschirme schauen kann.
- Wer tot ist, verrät nichts mehr, auch nicht mit Grinsen.
- Lügen ist erlaubt, sogar erwünscht. Aber nur im Spiel.

