Spielanleitung · 7/7

Woher kommt Whowolf?

Whowolf gehört keinem Konzern und will euch nichts verkaufen. Es ist ein offenes Projekt, entstanden aus den typischen Ärgernissen beim Werwolf-Spielen.

Die Idee

Wer Werwolf spielt, kennt das: Einer muss Spielleiter sein und darf nicht mitspielen. Nachts verraten Rascheln und Zeigen, wer welche Rolle hat. Sonderregeln werden vergessen, und Karten gehen verloren. Whowolf ist der Versuch, all das mit den Handys zu lösen, die ohnehin auf dem Tisch liegen, ohne das Beste am Spiel zu verlieren: dass man sich gegenübersitzt und in die Augen schaut.

Werwolf selbst ist ein Volksspiel. Es geht auf das Spiel „Mafia“ zurück, das in den 1980er-Jahren in der Sowjetunion entstand, und gehört niemandem. Whowolf erfindet es nicht neu, sondern bringt es aufs Handy und ergänzt eigene Ideen wie das Schäfchenzählen und die Wolfsspur.

Der Name

Whowolf ist ein Wortspiel aus „Who? Wolf“, der Frage, um die sich alles dreht, und dem englischen Werewolf. Es lässt sich auf Deutsch wie auf Englisch leicht aussprechen.

Open Source

Der komplette Quellcode liegt öffentlich auf GitHub, unter der Apache-2.0-Lizenz. Das heißt: Jeder darf ihn lesen, verändern, weitergeben und selbst betreiben. Auch jede Entscheidung, jede Regel und das Sicherheitskonzept sind dort nachzulesen.

Whowolf ist ein kleines Projekt, offen für alle, die mitmachen wollen: mit Testrunden und Feedback, Ideen für Rollen, Übersetzungen oder Code. Fragen und Vorschläge sind auf GitHub willkommen.

Eigene Figuren, eigene Texte

Alle Namen, Texte und Grafiken bei Whowolf sind eigens dafür entstanden. Es gibt keine Karten, Bilder oder Regeltexte aus kommerziellen Werwolf-Ausgaben, und Whowolf ist mit keiner davon verbunden.

Die Pappfiguren im Stil „Mondbühne“, einem Puppentheater bei Mondlicht, sind eigene Entwürfe. Sie wurden mit einem Bildgenerator erzeugt, und für jedes Bild ist dokumentiert, wie es entstanden ist.

Was Whowolf nie sein will

  • Kein Konto, keine Anmeldung, keine E-Mail.
  • Keine Werbung, kein Abo, keine Käufe in der App.
  • Keine Tracker, keine Analyse, weder in der App noch auf dieser Website.

Wie es weitergeht

Im Moment wird die Testversion in echten Runden ausprobiert. Danach kommen die Wolfsspur, weitere Rollen und das Spielen im Browser. Später soll Whowolf auch im App Store und bei Google Play erscheinen. Was gerade passiert, steht in der Roadmap.