Rund ums Spiel

Werwolf-Regeln: so spielt ihr

Werwolf ist schnell erklärt: Ein paar Werwölfe verstecken sich im Dorf, und das Dorf muss sie finden, bevor es zu spät ist. Hier stehen die Regeln, wie Whowolf sie spielt.

Worum es geht

Ihr sitzt zusammen und seid ein Dorf. Ein paar von euch sind heimlich Werwölfe. Nachts holen sie einen Dorfbewohner, tagsüber sitzen sie mit am Tisch und tun harmlos. Das Dorf diskutiert, verdächtigt und stimmt jeden Tag darüber ab, wen es aus dem Spiel nimmt.

  • Das Dorf gewinnt, wenn kein Werwolf mehr lebt.
  • Die Werwölfe gewinnen, wenn sie mindestens so viele sind wie alle übrigen Lebenden.

Werwolf geht ab 3 Spielern, richtig gut wird es ab 5, bis zu 20 passen an einen Tisch. Etwa jeder vierte Spieler ist ein Werwolf, mindestens einer.

Vor dem Spiel: Rollen verteilen

Jeder bekommt geheim eine Rolle. Bei Whowolf erscheint sie nur auf dem eigenen Handy, Rollenkarten gibt es keine. Die Werwölfe erfahren zusätzlich, wer zu ihrem Rudel gehört. Alle anderen wissen nur, was sie selbst sind.

Neben Dorfbewohnern und Werwölfen gibt es Rollen mit einer besonderen Fähigkeit: die Seherin, die Hexe, den Jäger und Amor. Wer möchte, wählt außerdem einen Bürgermeister. Welche Rollen mitspielen, legt der Gastgeber in den Einstellungen fest.

Die Nacht

Das Dorf schläft ein. In der klassischen Nacht schließen alle die Augen, und der Erzähler ruft die Rollen nacheinander auf:

  1. Amor, nur in der ersten Nacht: Er verbindet zwei Spieler zum Liebespaar.
  2. Die Werwölfe: Sie einigen sich auf ein Opfer. Am Ende zählt die Mehrheit im Rudel, steht es unentschieden, bleibt die Nacht ohne Opfer.
  3. Die Seherin: Sie blickt in einen Mitspieler und erfährt seine Rolle.
  4. Die Hexe: Sie sieht, wen die Werwölfe geholt haben, und kann ihn heilen oder einen anderen vergiften.

Wer aufgerufen ist, nimmt sein Handy, alle anderen halten die Augen zu. Ist eine Rolle schon tot, wird sie trotzdem kurz aufgerufen, damit niemand am Ablauf merkt, wer fehlt.

In der Whowolf-Nacht tippen dagegen alle gleichzeitig. Wer keine Nachtaktion hat, zählt Schäfchen oder trifft eine neutrale Wahl. So sieht von außen niemand, wer gerade ein Opfer aussucht.

Der Tag

Am Morgen verkündet die App, wer in der Nacht gestorben ist. Je nach Einstellung wird seine Rolle aufgedeckt. Dann redet das Dorf: Wer war nachts auffällig still, wer lenkt den Verdacht auf andere, wer verteidigt wen? Die Diskussion hat eine Zeit, die zur Größe des Tisches passt.

Die Abstimmung

Danach stimmt jeder Lebende in der App ab. Wer die meisten Stimmen hat, scheidet aus. Bei Gleichstand gilt, was ihr eingestellt habt: Entweder scheidet niemand aus, oder es gibt eine Stichwahl zwischen den Gleichplatzierten. Steht es auch dort gleich, scheidet niemand aus. Dann wird es wieder Nacht.

Wer tot ist, spielt nicht mehr mit, stimmt nicht mehr ab und verrät nichts. Je nach Einstellung sieht er als Geist mehr als die Lebenden: alle Rollen oder sogar, was nachts passiert.

Was die App euch abnimmt

Bei Werwolf mit Karten muss einer den Spielleiter machen und sitzt den ganzen Abend daneben. Bei Whowolf erzählt die App: Sie verteilt die Rollen, ruft nachts auf, zählt die Stimmen, merkt sich jede Regel und hat für jede Phase eine Uhr, damit niemand hängen bleibt. Alle spielen mit, auch der, der den Raum aufmacht. Er sieht nicht mehr als die anderen.

Wie ein ganzer Abend abläuft, steht unter Spieleabend planen, Antworten auf typische Fragen unter Häufige Fragen.